aktuelle Aktivitäten im Apostolatshaus Hofstetten


Hier bekommen Sie einen kleinen Überblick über die nächsten Aktivitäten in unserem Haus.
Bei Interesse an einem unserer Angebote melden Sie sich bitte telefonisch (+49 (0)9462/950-0) oder per E-Mail bei uns an. Vielen Dank.


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~ ~ ~ ~      Wir sind jetzt auch auf Instagram zu finden unter  pallottiner_hofstetten      ~ ~ ~ ~

~ ~ ~ ~  Einen Rundflug über das Gelände und einen Rundgang durch das Haus erleben Sie auf  youtube  unter  Pallottiner Hofstetten   ~ ~ ~ ~



1.Halbjahr 2024

APOSTOLATSKREIS HOFSTETTEN Veranstaltungen

Der Apostolatskreis lädt alle Freundinnen und Freunde sowie Interessierte ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen.



Termine für die nächsten Montagabende (im großen Meditationsraum im UG): 

    Montag, 19.Februar 2024  19.30 Uhr: Eucharistiefeier

    Montag, 26.Februar 2024  19.30 Uhr: Bibelteilen mit Kontemplation


Bitte anklicken: Programm-Faltblatt

Informieren Sie sich über den Apostolatskreis unter "Pallottinische Spiritualität" auf dieser Homepage.



06.03.2024, 19:00 Uhr 

"Kommt und seht!"   ANBETUNGSSTUNDE IN HOFSTETTEN AM MITTWOCHABEND

in der Hauskapelle - offen für alle

Unter dem Motto "Kommt und seht!" bieten wir Ihnen die Gelegenheit, so wie Sie sind, zu Jesus zu kommen und bei ruhiger Musik mit ihm über alles zu sprechen, was Sie bedrückt oder was Sie froh macht - wie mit einem guten Freund. 



Montag, 26.02.2024, 14:00 Uhr bis Freitag, 01.03.2024 13:30 Uhr

KALLIGRAFIE " KRAFT IN DIE FORM"

-  LEIDER MUSS DIESER KURS ENTFALLEN -


Bitte weichen Sie auf einen anderen Kurs von Herrn Johann Maierhofer aus.




Freitag, 08.03.2024 18.00 Uhr bis Sonntag, 10.03.2024 13:30 Uhr

KALLIGRAFIE " ANGLAISE"

Diese Schrift des gebildeten Bürgertums vergangener Jahrhunderte mutet leicht, schwungvoll und elegant an. Dieses Wochenende dient zum (Wieder)einstieg für Anfänger und mit der Schwellzugfeder Vertraute;  eine Vertiefung folgt im Herbst. 

Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Leitung: Herr Johann Maierhofer

Pensionskosten: 136,00 €/EZ, Kursgebühr: 180,00 €    


Anmelden per E-Mail

Freitag, 08.03.2024, 18:00 Uhr bis Sonntag, 10.03.2024 13:30 Uhr

AUSZEIT FÜR KÖRPER, GEIST UND SEELE

Zeit, in einer ruhigen Atmosphäre Körper, Geist und Seele etwas Gutes zu tun.

Elemente des Wochenendes: spirituelle Impulse, Yoga, Heilströmen, Meditation und freie Zeit in der Natur und Stille

Es besteht auch die Möglichkeit zum geistlichen Einzelgespräch.


Leitung: Frau Claudia Rosenhammer mit Team

Pensionskosten: 136,00 €/EZ, Kursgebühr: 100,00 €    


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Zukunftswerkstatt in Hofstetten - Treffen im Februar 2024


Die Mitwirkenden der Zukunftswerkstatt Hofstetten und der Provinzrat der Pallottiner trafen sich Anfang Februar 2024 im Rahmen der Konsulta in Hofstetten, um sich über Ideen und Möglichkeiten einer Neuausrichtung des Hauses auszutauschen. 


Das Gespräch fand in einer wertschätzenden Atmosphäre auf Augenhöhe mit den Laien statt.  

So geht pallottinisches Apostolat!


Das kleine Sofa, das das Vorbereitungsteam in die Mitte der Runde gestellt hatte, war als Anspielung auf die Predigt von Provinzial P. Hau zum Pallottifest 2024 in Friedberg zu verstehen: "Die Zeit auf dem Sofa ist vorbei", meinte er damals. Wir sind aufgerufen, sich der Umbruchzeit zu stellen, zu handeln, neue Wege aufzuzeigen.


Bild: Claudia Köstlinger


100 Jahre Pallottiner in Hofstetten - ein Jahr danach - Hofstetten im Mai 2023

Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir im Apostolatshaus Hofstetten Jubiläum gefeiert. Seit 100 Jahren gibt es dort Pallottiner, die in all diesen Jahren fruchtbar und segensreich gewirkt haben. Ein wunderbares Fest, einen kleinen Katholikentag nannte es der Rektor Pater Norbert Lauinger Ende Mai 2022. Aufbruchsstimmung war spürbar, alle Besucher waren voll des Lobes und begeistert von diesem schönen Tag der Begegnung. Die Vor- und Nachbereitung des Festes war nicht nur von Planung und Organisation geprägt, sondern sie stand auch unter dem Zeichen eines Jubiläumsgebetes, das bis heute seine Auswirkungen hat.


Von etwas bewegt in Bewegung gekommen

Was ist nun passiert seit diesem 29.05.2022? Ist die Begeisterung wieder verpufft? Hat sich etwas Neues ergeben? Denn dass es nicht so würde bleiben können wie die letzten 100 Jahre, war allen Verantwortlichen sehr deutlich bewusst. Aus diesem Bewusstsein heraus entstand eine „Zukunftswerkstatt“ in der sich 20 Laien (aus Unio und Freundeskreis) im Alter von 47 bis 68 Jahren zusammen mit der Hausgemeinschaft Gedanken machen, ob und wie es in Hofstetten weitergehen, in eine gute Zukunft hineingehen könnte. Im Laufe des Jahres traf sich dieser Kreis immer wieder, um sich heranzutasten an die Problematik einer wie auch immer gearteten Zukunft für dieses Haus. Der Kreis ließ sich bewusst viel Zeit, weil es kein Strohfeuer sein sollte und auch um zu sehen, wer die Ausdauer hat, dabei zu bleiben. Es sind nicht nur alle dabei geblieben, sondern es sind sogar noch welche dazugekommen, die von diesem Kreis erfahren haben und mitmachen wollen, weil ihnen die Zukunft von Hofstetten sehr am Herzen liegt. Die Treffen waren immer auch vom gemeinsamen Gebet begleitet, um Gottes Geist Raum zu geben, alle Inspiration und Schritte in die richtige Richtung zu lenken. Es sind kreative Ideen entstanden, Teams, die sich um verschiedene Bereiche kümmern  wollen und Visionen für eine Zukunft, in der den Laien mehr Verantwortung gegeben sein wird.


Visionen damals und heute

Vinzenz Pallotti hatte vor nahezu 200 Jahren die Vision vom Laienapostolat, für die er bis zu seinem Lebensende gekämpft hat und die bis heute weiterlebt. Die ursprünglichen Besitzer von Hofstetten, das Ehepaar Meindl, hatten vor mehr als 100 Jahren eine Vision, für die sie über Jahre hinweg belächelt wurden und die sie trotz aller Widerstände nicht aufgegeben hatten. Sie wollten Hofstetten einer  Ordensgemeinschaft übergeben und einen Ort der Einkehr und des Gebets daraus machen. Die Hausgemeinschaft und die Laien fühlen sich diesen Visionen verpflichtet. Dazu bringen 20 Frauen und Männer aus allen Schichten der Gesellschaft  ihre Charismen, Ideen, Vorstellungen und Gedanken ein. Hofstetten soll ein Ort bleiben, in dem es Raum und Möglichkeiten gibt, Menschen mit dem Gott der unendlichen Liebe in Berührung zu bringen. Es soll ein Ort werden, an dem Menschen ihre Berufung, ihr Charisma, ihre Begabungen erproben, einüben und einbringen können. Es soll ein Ort werden, an dem pallottinische Spiritualität erfahrbar bleibt, in gemeinsamer Verantwortung aller, die das Haus im Sinne und im Geiste Pallottis weiterführen möchten. Dafür stehen die Teilnehmer:innen der Zukunftswerkstatt ein.


Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße

Wir haben eine große Aufgabe vor uns und stehen noch ganz am Anfang unseres Weges. Im Vertrauen auf Gottes Führung halten wir Ausschau nach weiteren Ideen und  Unterstützer:innen. Dabei sind wir offen für alles, was uns Gott auf dem Weg in die Zukunft zeigen will.


Claudia Rosenhammer, Falkenstein




100 Jahre Hofstetten: ein Ort der Jesus-Begegnung

Es war fast ein kleiner Katholikentag, der sich da zum Jubiläum des Apostolatshauses Hofstetten im Mai 2022 traf: Ein Weihbischof hielt den Festgottesdienst, der Chor von Falkenstein sang die Pallottimesse, Theresienschwestern, Dominikanerinnen und Mallersdorfer Schwestern sowie viele Pallottiner auch aus Afrika und Indien zeichneten einen bunten Farbtupfer in die Schar der 250 Gäste samt Vize-Provinzial, Vize-Landrätin und Bürgermeisterin. Hausrektor Pater Norbert Lauinger und der Apostolatskreis fanden daher am Tag des 100-jährigen Jubiläums von Hofstetten: „Das ist ein Tag, den Gott gemacht“.


Mögen sich in Hofstetten auch Fuchs und Hase Gutenacht sagen, wie Vizeprovinzial Pater Michael Pfenning humorvoll anmerkte, so habe dieser Ort im Bayerischen Wald dennoch etwas, was heute gesucht wird: Ruhe, Frieden und die Möglichkeit, zu sich und zu Gott zu finden. Und dass dieses Charisma ein weitverzweigtes Wurzelwerk an Verbindungen und Netzwerken hervorgebracht hat, wurde an diesem „siebten Ostersonntag“, wie Weihbischof Josef Graf den Tag nannte, überdeutlich.

Der Apostolatskreis der örtlichen Unio stemmte die große Jubiläumsveranstaltung organisatorisch mit Gottesdienstübertragung ins Festzelt, Festvortrag und Führungen. Der Chor aus Falkenstein gestaltete die Messe, eine Schola sang am Ende die Vesper. Bis vom Bodensee und aus Österreich reisten die Festgäste an. Hofstetten habe eine Sendung, und diese sei die Fortsetzung der Sendung Jesu, erklärte in seiner Predigt der „Bruder Bischof“, wie Rektor Pater Norbert Lauinger Weihbischof Josef Graf betitelte.


„Die heilige Kirche ist auch die Kirche der Sünder“


Glaube, so sagte Graf, sei immer ausgerichtet auf den Herrn, es sei ein Zurückkehren zum Herrn, um sich von ihm senden zu lassen, auch wenn viele Menschen daran zweifelten, dass die Sendung Jesu in dieser katholischen Kirche weitergehe. „Die heilige Kirche ist auch die Kirche der Sünder. Und Christen müssen auch ausbaden, was andere angerichtet haben“, sagte der Weihbischof mit Blick auf die Missbrauchsskandale. Er betonte jedoch auch: „Die Kirche hat etwas zu geben, was die Welt sich nicht geben kann.“

Und was die Kirche geben kann, das findet sich auch in Hofstetten: eine Gelegenheit der Jesus-Begegnung nämlich. Es gehe darum, „bei mir einzukehren, damit ich beim Herrn einkehren kann“, sagte Graf. Dafür brauche es ein solches Haus zum Aufatmen und Durchatmen. So könne jeder seine ganz eigene Lebenssendung finden.

Wohin eine Sendung führe, das erkenne man manchmal im Rückblick. Denn dieser öffne den Blick nach vorne und dürfe nicht in Nostalgie stecken bleiben, betonte Vize-Provinzial Pater Pfenning. „Welchen Auftrag gibt uns Gott an diesem Ort?“, fragte Pater Pfenning. Einen Auftrag sieht der Vize-Provinzial in der Interkulturalität, die auch im Provinzialat in Friedberg deutlich wird, wo afrikanische und indische Mitbrüder sich auf das Studium an der Vinzenz Pallotti University vorbereiten und Deutsch lernen. Vielleicht werde einst ein Mitbruder aus Malawi, Nigeria oder Südafrika Hofstetten leiten, so Pfenning. Mit Trommeln und afrikanischen Gesängen gaben diese sogleich eine Kostprobe ihrer Kultur, was Pater Pfenning mit den Worten kommentierte: „Wir brauchen Mut zum Aufbruch und Freude an Gott.“


In Hofstetten spürt man Gottes Liebe


„War das ein schöner Gottesdienst, da geht einem das Herz auf“, rief die Bürgermeisterin von Falkenstein in ihrem Grußwort aus. Sie nannte Hofstetten einen Bezugspunkt für den ganzen Landkreis Cham und darüber hinaus und betonte: „Wenn Gott die Liebe ist, kann man Gott sichtbar machen durch Werke der Liebe. Und in Hofstetten spürt man diese Liebe.“

Und wenn Pallotti ein „Meister des Netzwerkens“ gewesen sei, wie die stellvertretende Landrätin Johanna Etti sagte, dann hat er in Hofstetten würdige Nachfolger gefunden. Denn in den 100 Jahren hat sich ein weit verzweigtes Netzwerk gebildet. Aber nicht nur das: Es ist auch die Geschichte eines Traums, der Realität wurde, wie Alois Wittmann, ehemaliger Präsident der Unio und Mitglied im Apostolatskreis, in seinem Festvortrag ausführte.

Alois Wittmann zeichnete die Entwicklung des Erlhofes von der Bauersfamilie Holz bis zum kinderlosen Ehepaar Meindl nach, die den Traum von einem Kloster auf ihrem Hof hatten. Es ist somit die Geschichte eines Bauernhofes, der sich im Laufe von fast 150 Jahren immer mehr zum geistlichen Zentrum entwickelte. Und Weihbischof Josef Graf merkte zu dieser Geschichte an: „Hoffentlich geht es weiter.“


Beitrag: Alexander Schweda; Bilder: Alexander Schweda, Margit Scharl, Jochen Schäffner

Apostolatshaus

der Pallottiner Hofstetten

Hofstetten 1
93167 Falkenstein 

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