Herzlich willkommen auf der Homepage des Apostolatshauses der Pallottiner Hofstetten!


Leider hat unser Exerzitienhaus zum 31.Juli 2025 seinen Betrieb eingestellt.


In Kürze wird auch dieser Internetauftritt beendet werden.



Wir danken allen unseren Gästen aus Nah und Fern, 

unseren Kursleiterinnen und Kursleitern, den Ora-et-labora-Leuten für die teils langjährige Treue zu unserem Haus.

Wir werden Sie alle vermissen.


Ihr Team von Hofstetten.



Der Apostolatskreis Hofstetten bietet weiterhin Veranstaltungen an:



Mit der Schließung des Exerzitienhauses zum 31.07.2025 sah sich der Apostolatskreis Hofstetten gezwungen, sich nach einer neuen Bleibe für seine Zusammenkünfte umzusehen.
Auf die Nachfrage nach einer Räumlichkeit für künftige Treffen reagierte Pfarrer Schöls, Pfarreiengemeinschaft Falkenstein-Rettenbach-Arrach sehr zuvorkommend und bot dem AKH einen Raum im Pfarrheim Falkenstein an.
Die Mitglieder danken dafür sehr herzlich und laden alle Freundinnen und Freunde sowie Interessierte der Pfarreiengemeinschaft zum Bibelteilen 
ins Pfarrheim Falkenstein ein.

Die aktuellen Termine finden Sie im Pfarrbrief von Falkenstein. 

Der Apostolatskreis freut sich über Ihr Kommen.



Abschlussgottesdienst in Hofstetten am 27. Juli 2025


Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gottesdienstbesucher von Hofstetten!


Am 27. Juli 2025 fand der Abschlussgottesdienst der Pallottiner von Hofstetten statt. 

Der heiligen Messe stand der Provinzial, P. M. Hau aus Friedberg vor, musikalisch wurde die Feier vom Kirchenchor der Pfarrgemeinde Falkenstein umrahmt.

Mit den Sonntagsgottesdiensten vom 3. August 2025 um 07.30 Uhr und 09.00 Uhr endeten dann offiziell die liturgischen Feiern in der Hauskapelle des Apostolatshauses Hofstetten.

Auf diesem Wege danken wir Ihnen allen, besonders jenen, die schon so lange nach Hofstetten gekommen sind, für Ihr Wohlwollen, Ihre Verbundenheit und Unterstützung bis heute.

Auch wenn dieser Abschied von einer leisen Trauer überschattet wird, so überwiegt doch die Dankbarkeit für all das, was durch die Präsenz der Pallottiner, Schwestern aus verschiedenen Orden, MitarbeiterInnen und einem großen Kreis von Freunden und Ehrenamtlichen in über 100 Jahren möglich geworden ist.


Reicher Segen begleite Sie, verbunden mit einem herzlichen Vergelts Gott,

Pater Markus Reck, Pallottiner



Das Gesicht Hofstettens und das Herz der Unio



Nach 34 Jahren gibt Pater Norbert Lauinger die Leitung des Apostolatshauses ab

Es ist diese markante, werbende und immer jugendlich klingende Stimme, mit der Pater Norbert Lauinger das Haus Hofstetten als Rektor geprägt hat. Eine Stimme, die stets aus dem Herzen spricht, die um Jüngerschaft in der Nachfolge von Vinzenz Pallotti bittet und mit der er unermüdlich die Botschaft von der unendlichen Liebe Gottes verkündet. Die Leitung des Hauses, das er zu einem Haus der Unio gemacht hat, gibt er zum 29. Juni 2024 an seinen Mitbruder Pater Markus Reck ab.

34 Jahre lang war Pater Norbert Lauinger das Gesicht von Hofstetten. In dieser Zeit wollte er das Missionshaus zu einem Haus der Unio umgestalten. Nachdem er von 1980 bis 1990 das Noviziat in Untermerzbach geleitet hatte und dort mit Leidenschaft von der Ursprungsvision Pallottis, der Gründung der Vereinigung des Katholischen Apostolates, erfüllt wurde, sah er es für notwendig an, in der Provinz so etwas zu errichten wie ein „Noviziat für Unio-interessierte Frauen und Männer jeglichen Standes und Berufes“.


Ein Ort für die Vision Pallottis

„Ich war davon überzeugt, dass es so etwas braucht wie einen Ort, ein Haus, eine Gemeinschaft, wo Menschen die Unio und Pallottis Vision kennen und lieben lernen, sie erfahren im gemeinschaftlichen Leben und auch die notwendigen geschichtlichen und spirituellen Voraussetzungen erhalten, um apostolisch in ihrem Leben als Christen tätig sein zu können“, sagt Pater Lauinger im Rückblick. Dafür wurde das Haus Hofstetten mit allem, was dazu gehört, umgestaltet in ein geistliches Haus. Es wurde ein Apostolatskreis gegründet, der bis heute besteht und es wurden im Laufe der letzten Jahre viele Frauen und Männer aus der Umgebung und darüber hinaus begeistert für die Unio.

Beim 100-Jahr-Jubiläum des Hauses im Jahr 2022 wurde all dies noch einmal deutlich gemacht. Wie Gottes Wege zum Ziel führen, wenn Menschen mit festem Glauben und Vertrauen ihrer inneren Eingebung und Einsicht folgen, habe sich in der Geschichte von Hofstetten bei dem Gründerehepaar Josef und Maria Meindl gezeigt, die aus ihrem Hof einen geistlichen Ort machen wollten. Die Entscheidungen der Diözese Regensburg und die vielen Weichenstellungen der Verantwortlichen der pallottinischen Gemeinschaft in Deutschland seit dem Jahre 1919 ließen aus einem Bauernhof mit einem kleinen Kapellchen eine Ordensniederlassung der Pallottiner werden. Im neu errichteten Klostergebäude wurde eine Hauskapelle integriert.

Aus dem ursprünglichen Missionshaus mit dem landwirtschaftlichen Betrieb und den Werkstätten wurde im Laufe der Zeit ein Apostolatshaus, in dem ganz im Geist und Sinn Vinzenz Pallottis Menschen zum Glauben finden, ihren Glauben leben und vertiefen können und so zu Zeugen des Evangeliums in der Welt von heute geformt werden. „Das Spezifikum pallottinischen Lebens hat sich in auffallender Weise seit dem Jahr 1955 herauskristallisiert, als die Theresienschwestern nach Hofstetten kamen. Es besteht in einem bewussten und gewollten „miteinander Glauben leben und verbreiten“, sagt Pater Lauinger.


Ein Kreuzzeichen auf die Stirn

Und dieses „bewusst miteinander glauben“ verkörperte Pater Norbert Lauinger mit ganzen Herzen, wenn er seine Gäste persönlich begrüßte, beim Mittagessen das Gebet sprach und sich dabei auch immer Einzelnen mit guten Wünschen für den Tag zuwandte. Wenn er mit Leidenschaft die Gottesdienste hielt, auch wenn ihm sein Rücken Probleme machte, und sich bei der Vesper auch mal an die Orgel setzte, um die Psalmen zu begleiten. Und wenn er zum Abschied seinen Besuchern ein Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnete, um sich um Gegenzug von ihr oder ihm ebenfalls segnen zu lassen, indem er bat: „Mach mir auch ein Kreuzerl!“

Pater Norbert, wie er im Haus genannt wurde, war nicht nur das Gesicht von Hofstetten, sondern auch das Herz der Unio. Daher gingen von Hofstetten aus wichtige Impulse in die Unio. Denn von 1993 bis 2002 war P. Norbert Lauinger Unio-Beauftragter der Süddeutschen Pallottiner-Provinz, von 2007 bis 2010 der vereinigten Deutsch-Österreichischen Provinz. Darüber hinaus war er von 1992 bis 2005 Mitglied im Apostolatssekretariat, einer dem Generalat der Pallottiner in Rom angegliederten Einrichtung. Seine Aufgabe: die Unio-Idee weltweit ins Bewusstsein der Pallottiner zu tragen.

So fanden in Hofstetten Regionaltreffen statt, es wurden Kurse für die Aufnahme von Einzelmitgliedern angeboten und beim Unio-Leitungstreffen in Hofstetten im Jahr 2000 wurde der Deutsche Koordinationsrat (DKR) der Unio gegründet, dessen Statut verabschiedet und das erste DKR-Präsidium gewählt. Diesem gehörte P. Norbert Lauinger SAC als Präsident, Sr. Adelheid Scheloske SAC als Vizepräsidentin und Beate Weis UAC vom „Apostolatskreis Reckendorf“ als Ökonomin an.

Wie es künftig mit dem Haus in Hofstetten weitergehen wird, ist offen, aber Pater Lauinger meint: „Es ist faszinierend, welche Wege Gott uns führt, wenn wir Menschen auf seine Stimme hören und aus dem Gehörten Taten werden lassen. Dabei wird deutlich, dass diese Wege oft Umwege sind, dass es da, wie in unseren Navigationsgeräten, Zwischen- und Fernziele gibt, Freud und Leid, Erfolg und Misserfolg.“


Bericht: Alexander Schweda, 2024


100 Jahre Pallottiner in Hofstetten - ein Jahr danach - Hofstetten im Mai 2023



100 Jahre Pallottiner in Hofstetten - ein Jahr danach - Hofstetten im Mai 2023

Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir im Apostolatshaus Hofstetten Jubiläum gefeiert. Seit 100 Jahren gibt es dort Pallottiner, die in all diesen Jahren fruchtbar und segensreich gewirkt haben. Ein wunderbares Fest, einen kleinen Katholikentag nannte es der Rektor Pater Norbert Lauinger Ende Mai 2022. Aufbruchsstimmung war spürbar, alle Besucher waren voll des Lobes und begeistert von diesem schönen Tag der Begegnung. Die Vor- und Nachbereitung des Festes war nicht nur von Planung und Organisation geprägt, sondern sie stand auch unter dem Zeichen eines Jubiläumsgebetes, das bis heute seine Auswirkungen hat.


Von etwas bewegt in Bewegung gekommen

Was ist nun passiert seit diesem 29.05.2022? Ist die Begeisterung wieder verpufft? Hat sich etwas Neues ergeben? Denn dass es nicht so würde bleiben können wie die letzten 100 Jahre, war allen Verantwortlichen sehr deutlich bewusst. Aus diesem Bewusstsein heraus entstand eine „Zukunftswerkstatt“ in der sich 20 Laien (aus Unio und Freundeskreis) im Alter von 47 bis 68 Jahren zusammen mit der Hausgemeinschaft Gedanken machen, ob und wie es in Hofstetten weitergehen, in eine gute Zukunft hineingehen könnte. Im Laufe des Jahres traf sich dieser Kreis immer wieder, um sich heranzutasten an die Problematik einer wie auch immer gearteten Zukunft für dieses Haus. Der Kreis ließ sich bewusst viel Zeit, weil es kein Strohfeuer sein sollte und auch um zu sehen, wer die Ausdauer hat, dabei zu bleiben. Es sind nicht nur alle dabei geblieben, sondern es sind sogar noch welche dazugekommen, die von diesem Kreis erfahren haben und mitmachen wollen, weil ihnen die Zukunft von Hofstetten sehr am Herzen liegt. Die Treffen waren immer auch vom gemeinsamen Gebet begleitet, um Gottes Geist Raum zu geben, alle Inspiration und Schritte in die richtige Richtung zu lenken. Es sind kreative Ideen entstanden, Teams, die sich um verschiedene Bereiche kümmern  wollen und Visionen für eine Zukunft, in der den Laien mehr Verantwortung gegeben sein wird.


Visionen damals und heute

Vinzenz Pallotti hatte vor nahezu 200 Jahren die Vision vom Laienapostolat, für die er bis zu seinem Lebensende gekämpft hat und die bis heute weiterlebt. Die ursprünglichen Besitzer von Hofstetten, das Ehepaar Meindl, hatten vor mehr als 100 Jahren eine Vision, für die sie über Jahre hinweg belächelt wurden und die sie trotz aller Widerstände nicht aufgegeben hatten. Sie wollten Hofstetten einer  Ordensgemeinschaft übergeben und einen Ort der Einkehr und des Gebets daraus machen. Die Hausgemeinschaft und die Laien fühlen sich diesen Visionen verpflichtet. Dazu bringen 20 Frauen und Männer aus allen Schichten der Gesellschaft  ihre Charismen, Ideen, Vorstellungen und Gedanken ein. Hofstetten soll ein Ort bleiben, in dem es Raum und Möglichkeiten gibt, Menschen mit dem Gott der unendlichen Liebe in Berührung zu bringen. Es soll ein Ort werden, an dem Menschen ihre Berufung, ihr Charisma, ihre Begabungen erproben, einüben und einbringen können. Es soll ein Ort werden, an dem pallottinische Spiritualität erfahrbar bleibt, in gemeinsamer Verantwortung aller, die das Haus im Sinne und im Geiste Pallottis weiterführen möchten. Dafür stehen die Teilnehmer:innen der Zukunftswerkstatt ein.


Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße

Wir haben eine große Aufgabe vor uns und stehen noch ganz am Anfang unseres Weges. Im Vertrauen auf Gottes Führung halten wir Ausschau nach weiteren Ideen und  Unterstützer:innen. Dabei sind wir offen für alles, was uns Gott auf dem Weg in die Zukunft zeigen will.


Claudia Rosenhammer, Falkenstein, 2023

Ihr spiritueller Rückzugsort im vorderen Bayerischen Wald

Unser Ziel war:

  • Menschen zum Glauben zu führen
  • in Menschen den Glauben zu vertiefen
  • mit Menschen den Glauben leben

Wir haben eingeladen: 

  • Einzelgäste oder Gruppen, die Einkehr und Stille suchten
  • Teilnehmer an religiösen und anderen Veranstaltungen
  • Gäste, die ihre eigenen Tagungen abhalten wollten